800. Wenn der Heilige Geist gegenwärtig ist, wird Er sich wie Feuer ausbreiten und Er wird das Wort Gottes in vielen Sprachen wiederholen.

das Buch der Wahrheit:

“Meine innig geliebte Tochter, die Gabe des Heiligen Geistes wird sehr oft missverstanden. Sie ist ein kostbares Geschenk und wird durch die Großzügigkeit Gottes über die Menschheit ausgegossen. Sie ist allen mit großer Liebe gegeben, aber nicht jeder nimmt sie an. Nicht jeder ist fähig, dieses Geschenk zu empfangen. Jene, die glauben, dass sie dieses Geschenk verdienen, weil sie sagen, dass sie Mich kennen, und die in allen Aspekten der Theologie ausgebildet sind, sind nicht zwangsläufig darauf vorbereitet, dieses Höchstheilige Geschenk zu empfangen.

Während der zehn Tage im Coenaculum (= Abendmahlssaal) musste Meine geliebte Mutter Meinen Aposteln geduldig die Bedeutung der Demut erklären. Ohne Demut könnt ihr nicht mit diesem Geschenk vom Himmel erfüllt werden. Einige Meiner Apostel dachten, dass sie als auserwählte Jünger besser wären als gewöhnliche Menschen, weil sie Mir näher waren und dass andere automatisch zu ihren Füßen niederfallen sollten. Aber natürlich ist dies nicht das, was Ich sie gelehrt habe. Meine Mutter verbrachte viele lange Stunden damit, ihnen zu erklären, wie der Stolz den Heiligen Geist daran hindern kann, in ihre Seelen einzugehen.

Wenn der Heilige Geist in eine Seele eintritt, bringt Er viele Gaben mit Sich. Es kann die Gabe der Erkenntnis sein, die Gabe, in Zungen zu reden, die Gabe der Weisheit, die Gabe der Liebe, die Gabe der Heilung oder die Gabe der Prophetie. Im Falle Meiner Apostel erkannten diese bald, dass sie, sobald sie diese Gabe empfangen hatten, niemals zulassen durften, dass die Sünde des Stolzes danach ihre Mission besudelt. Denn sobald Stolz in eine Person eindringt, welche die Gabe des Heiligen Geistes empfangen hat, verschwindet der Geist Gottes und an Seiner Stelle wird der Geist der Finsternis wohnen.

Eine finstere Seele kann nicht das Licht des Heiligen Geistes über andere Seelen ausgießen. Sie kann nur Finsternis verbreiten. Die Finsternis des Geistes täuscht andere Seelen. Sie ist besonders trügerisch, wenn sie von jemandem kommt, der als ein heiliger Jünger oder als ein Experte Meiner Lehren angesehen wird. Alles, was daraus resultiert, ist Hass, Unbehagen und ein Gefühl der Hoffnungslosigkeit.

Um die Gabe des Heiligen Geistes zu empfangen, müssen eure Seelen gereinigt sein und frei von der Sünde des Stolzes sein, andernfalls wird euch diese Gabe niemals gewährt werden. Wenn der Heilige Geist gegenwärtig ist, wird Er sich wie Feuer ausbreiten und Er wird das Wort Gottes in vielen Sprachen wiederholen. Er wird die Heilung von Geist, Körper und Seele bewirken und wird die Weisheit mit Sich bringen, die nur von Gott kommen kann. Er wird weltweit Umkehr ausbreiten.

Dies werden dann die Früchte sein, an denen ihr erkennen werdet, wo der Heilige Geist gegenwärtig ist. Der Überfluss an jeder nur möglichen Gabe, einschließlich Wunder vom Himmel, ist jetzt im „Buch der Wahrheit“ zum Wohle aller offenbar geworden — Das Buch, das der ganzen Menschheit für diese Zeit versprochen worden ist. Nehmt es gütigen Herzens an und dankt Gott für eines der letzten Geschenke vom Himmel vor dem Großen Tag.

Euer Jesus”

800. Wenn der Heilige Geist gegenwärtig ist, wird Er sich wie Feuer ausbreiten und Er wird das Wort Gottes in vielen Sprachen wiederholen.

—-
Römisch-katholisch:

Freitag der 7. Osterwoche

Apostelgeschichte 25,13-21.

In jenen Tagen trafen König Agrippa und seine Schwester Berenike in Cäsarea ein, um Festus ihre Aufwartung zu machen.
Sie blieben mehrere Tage dort. Da trug Festus dem König den Fall des Paulus vor und sagte: Von Felix ist ein Mann als Gefangener zurückgelassen worden,
gegen den die Hohenpriester und die Ältesten der Juden, als ich in Jerusalem war, vorstellig wurden. Sie forderten seine Verurteilung,
ich aber erwiderte ihnen, es sei bei den Römern nicht üblich, einen Menschen auszuliefern, bevor nicht der Angeklagte den Anklägern gegenübergestellt sei und Gelegenheit erhalten habe, sich gegen die Anschuldigungen zu verteidigen.
Als sie dann zusammen hierher kamen, setzte ich mich gleich am nächsten Tag auf den Richterstuhl und ließ den Mann vorführen.
Bei der Gegenüberstellung brachten die Kläger keine Anklage wegen solcher Verbrechen vor, die ich vermutet hatte;
sie führten nur einige Streitfragen gegen ihn ins Feld, die ihre Religion und einen gewissen Jesus betreffen, der gestorben ist, von dem Paulus aber behauptet, er lebe.
Da ich mich auf die Untersuchung dieser Dinge nicht verstand, fragte ich, ob er nach Jerusalem gehen wolle, um sich dort deswegen richten zu lassen.
Paulus jedoch legte Berufung ein; er wollte bis zur Entscheidung der kaiserlichen Majestät in Haft bleiben. Daher gab ich Befehl, ihn in Haft zu halten, bis ich ihn zum Kaiser schicken kann.

Psalm 103(102),1-2.11-12.19-20ab.


Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes – Joh 21,1.15-19.

In jener Zeit offenbarte sich Jesus den Jüngern noch einmal. Es war am See von Tiberias, und er offenbarte sich in folgender Weise.
Als sie gegessen hatten, sagte Jesus zu Simon Petrus: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich mehr als diese? Er antwortete ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich liebe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Lämmer!
Zum zweitenmal fragte er ihn: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich? Er antwortete ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich liebe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Schafe!
Zum drittenmal fragte er ihn: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich? Da wurde Petrus traurig, weil Jesus ihn zum drittenmal gefragt hatte: Hast du mich lieb? Er gab ihm zu Antwort: Herr, du weißt alles; du weißt, dass ich dich liebhabe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Schafe!
Amen, amen, das sage ich dir: Als du noch jung warst, hast du dich selbst gegürtet und konntest gehen, wohin du wolltest. Wenn du aber alt geworden bist, wirst du deine Hände ausstrecken, und ein anderer wird dich gürten und dich führen, wohin du nicht willst.
Das sagte Jesus, um anzudeuten, durch welchen Tod er Gott verherrlichen würde. Nach diesen Worten sagte er zu ihm: Folge mir nach!”

https://evangeliumtagfuertag.org/main.php?language=de&module=readings&localdate=20180518

—-
Orthodox (Griechisch-katholisch):

11 Glaubt mir, dass ich im Vater bin und der Vater in mir ist; wenn nicht, so glaubt mir doch um der Werke willen!

25 Dies habe ich zu euch gesprochen, während ich noch bei euch bin;

26 der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe. …”

https://www.biblegateway.com/passage/?search=John+14%3A1-47&version=NRSVCE;NR2006;SCH2000;ERV-HU;BDS

—–
https://oca.org/readings/daily/2018/05/18